Bombengeschäft
"Achtung . . .
. . . hier spricht der
Epresser Dagobert"
Meine erste
Buchveröffentlichung.

Karin-Kramer-Verlag
Berlin 1994
Phantastische Geschichten um einen Kaufhauserpresser. Dagobert machte einst Schlagzeilen und inspirierte selbst namhafte Krimiautoren.
(Argon-Verlag, Berlin 1994)
Hilft Software beim Schreiben?
Die Antwort stammt von Radio Eriwan und lautet daher typisch:
"Im Prinzip Ja, aber . . ."
Software braucht man sogar beim Schreiben, denn kaum jemand wird heute noch die gute, alte mechanische - oder elektrische - Schreibmaschine quälen, um ein Manuskript zu verfassen. Der Computer hat sie in jeder Schreibstube ersetzt. Und schon braucht man Software.
Die einen nutzen einen PC, die anderen einen Mac, die einen verdammen Word von Microsoft, die anderen schwören auf ihr Lieblingsprogramm eines anderen Herstellers.
Als ich mein erstes Manuskript auf dem Computer schrieb, war noch MS-Dos das gängige Betriebssystem und MS-Word für Dos ein schlankes, schnelles Schreibprogramm. Auf eine normale 3,5 Zoll Diskette mit 1,4 MB Speicherkapazität passte bequem das Manuskript mit einem Umfang von 200 Schreibmaschinenseiten, dazu eine Sicherheitskopie und der Schriftwechsel mit dem Verlag sowie Recherche-Ergebnisse. Die Version 5.5 ist noch immer erhältlich und soll auch unter XP in der Dos-Box problemlos laufen.
Hier ist der Link:
http://download.microsoft.com/download/word97win/Wd55_be/97/WIN98/EN-US/Wd55_ben.exe
Mit der Dos-Box ist allerdings nicht das merkwürdige Ding gemeint, das Mr. Gates seit Windows 98 mitliefert, sondern ein kleines Open Source Programm, das ein Dos-Betriebssystem emuliert, sprich dem großen Windows vorgaukelt.
Das erhält man hier:
Inzwischen gibt es aber Schreibprogramme, die es durchaus mit Word aufnehmen und ihm - meiner Meinung nach - sogar überlegen sind.
Da sind vor allem zwei deutsche Programme interessant:
![]() | Softmaker Office (für PC, Linux, Windows CE und Pocket PC) stammt aus der Nürnberger Softwareschmiede softmaker. Es beinhaltet ein Schreibprogramm (Textmaker), PlanMaker (Tabellenkalkulation) Softmaker Presentations (die softmaker Powerpoint-Variante) und BasicMaker, um die anderen Programmbestandteile programmieren zu können. Es kostet knapp 70 Euro, zwei Duden-Wörterbücher inklusive. Zwar speichert Textmaker routinemäßig seine Dateien im eigenen .tmd-Format ab, aber das kann problemslos in den Einstellungen ins .doc-Format geändert werden. Auch Windows hat dann keine Schwierigkeiten, diese Dateien zu erkennen und zu öffnen. Softmaker Office kann problemlos auf einem USB-Stick installiert und mitgenommen werden. |
![]() | stammt von Ulli Ramps in Berlin und ist in zwei Versionen auf den Markt: Einmal Papyrus - ich nenne es mal die "Normalversion" - und eine speziell für Vielschreiber wie Journalisten, Autoren, Schreibwütige oder Schreiberlinge erweiterte Version, die sich Papyrus Autor nennt. Auch Papyrus liefert schnelle Ergebnisse und schlanke Dateien, ist aber für Menschen, die Word gewohnt sind, gewöhnungsbedürftig. Inklusive des Duden Wörterbuchs kostet Papyrus "normal", also die Office Version inklusive Duden Korrektor 4.0 Rechtschreib- und Grammatikkorrektur 99 Euro in der Downloadversion. Die Version für Autoren schlägt mit 149 Euro zu Buche. Mit Testversionen kann man im Vorfeld abklären, ob man das Geld ausgeben möchte. Auch Papyrus ist ohne Schwierigkeit von einem USB-Stick aus verwendbar. |
Autor: weso -- Sonntag, 09. August 2009; 18:07:32 Uhr
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Kommentar von weso am Donnerstag, 22. Januar 2009; 16:37:52 Uhr
Kommentar zu Hilft Software beim Schreiben?
eindeutig Jein