Bombengeschäft
"Achtung . . .
. . . hier spricht der
Epresser Dagobert"
Meine erste
Buchveröffentlichung.

Karin-Kramer-Verlag
Berlin 1994
Phantastische Geschichten um einen Kaufhauserpresser. Dagobert machte einst Schlagzeilen und inspirierte selbst namhafte Krimiautoren.
(Argon-Verlag, Berlin 1994)
Schatzgräber . . .
. . . sind Menschen, die schreiben allemal. Sie suchen nach Themen, nach Hintergründen, nach Informationen. Schatzgräber der besonderen Art sind häufig Journalisten, von denen jeder sehr gern seinen Watergate-Skandal aufdecken möchte. Das ist Antrieb und Hemmnis im Journalismus zugleich.
Bei Menschen, die nicht beruflich veröffentlichen, was sie schreiben, liegen oft unentdeckte Schätze in den Schubladen, Kartons, Kisten und zwischen Buchdeckeln. Ein solcher Schatz kann das Poesie-Album aus der Schulzeit sein, das Tagebuch des Teenagers, die gesammelten Unterlagen des Studenten oder der Terminkalender des Großvaters, die Liebesbriefe der Großmutter - eben alles, was irgendwo geschrieben steht. Handschriftliche Eintragungen sind oft verbunden mit Erinnerungen, die wach werden, wenn man nach vielen Jahren des Vergessens diese Notizen wieder einmal liest.
In einem Schreibkurs, den vor einiger Zeit meine Kollegin Dorothea Flechsig abhielt, gab sie den Teilnehmern die Aufgabe, einen schnellen, kurzen Text zum Thema Wiedersehen oder Abschied zu schreiben.
Die Mehrzahl wählte das Thema Wiedersehen. Es gab eine Reihe sehr einfühlvoller, emotionaler Beschreibungen.
Ein Wiedersehen kann aber auch Freude - oder Trauer - auslösen, wenn sich zwei Menschen nach einer Trennung in die Arme fallen. Lange vermisste Bücher beispielsweise plötzlich wiederzufinden oder wenigstens einen Hinweis darauf, wem sie geliehen wurden, das kann ebenfalls große Freude hinterlassen.
Hier ist meine kurze Geschichte des Wiedersehens . . .
Autor: weso -- Montag, 16. August 2010; 09:30:50 Uhr
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